So arbeiten wir – und genau so soll es bleiben.
In unserer Werkstatt entsteht jedes Stück mit Blick, Gefühl und Geduld. Wir schnitzen nicht auf Masse, sondern mit Maß – und erst dann, wenn das Holz so weit ist, wie wir es brauchen. Alles, was unsere Werkbank verlässt, wurde von Hand geformt, geschliffen, gefasst und zuletzt geprüft – ohne Maschinen, aber mit Verantwortung. Für uns ist das kein Marketing, sondern seit jeher das ganz normale Handwerk.
Wir machen keine halben Sachen – wir machen Holz lebendig.
Unsere Geschichte
Die Liebe zum Holzschnitzen liegt in unserer Familie. Wir, die Holzschnitzerei Eyring, können auf eine lange Tradition zurückblicken. Bereits vor vier Generationen begann Erhard Eyring in einem alten Bauernhaus mit der Holzschnitzerei. Schon bald stieg sein Sohn Isidor Eyring in das Geschäft ein. In einem Wohnhaus mit kleiner Werkstatt verkaufte er vor allem kleine Figuren, bäuerliche Darstellungen wie Nickmännchen, geschnitzte Nadelkissen und vor allem Honey-Wagen, Bierwagen oder Jauchewagen. Zu den Hauptkunden zählten hauptsächlich die hier stationierten Amerikaner, die viel Freude an solchen handwerklichen Produkten hatten. Die Familientradition wurde fortgeführt, und so übernahm Gerold Eyring, der Sohn von Isidor, den Betrieb.
Gerold Eyring erweiterte das Sortiment um handgeschnitzte Schlotfeger als Glücksbringer, Bauernpaare, Zwerglampen sowie größere Lampen mit Sechskantschirmen und Wildmotiven. Später kamen geschnitzte Landschaftstische ins Programm, die ebenfalls bei den stationierten Amerikanern sehr beliebt wurden.
1965 begann Gerold Eyring gemeinsam mit seiner Frau Frieda den Neubau des heutigen Wohnhauses, in dem damals eine kleine Werkstatt integriert war. Schon bald wurden diese Räumlichkeiten zu klein, und sie wurden erweitert und stetig vergrößert. In dieser Zeit wuchs auch das Sortiment an Holzschnitzereien, darunter Nachtwächter, Madonnen, Krippenfiguren, Rhöner Masken und vieles mehr.
1989 kam ein weiteres Standbein hinzu: die Produktion von Standuhren mit geschnitzten Ornamenten.
Gerold Eyring bildete zahlreiche Lehrlinge in seiner Werkstatt aus, darunter auch seine Tochter Imelda Friedel (ab 1974) sowie seinen Sohn Thomas Eyring (ab 1977).
1985 legte Thomas Eyring seine Meisterprüfung als Holzbildhauer ab.
1995 übernahm Thomas Eyring die Holzschnitzerei seines Vaters.
Um die Produkte den Kunden in ganz Deutschland präsentieren zu können, nahm die Holzschnitzerei Eyring ab den 90er Jahren an vielen Ausstellungen und Messen teil, zum Beispiel im hessischen Raum (Fulda, Wächtersbach, Kassel, Frankfurt) sowie im bayerischen Raum (Schweinfurt, Würzburg, Nürnberg) und in zahlreichen anderen Städten.
Schon bald wurde der Verkaufsraum zu klein, und im Jahr 1997 wurde der Ausstellungsraum durch einen Anbau vergrößert. Damit konnten die Produktangebote erweitert werden, und den Kunden wurde eine noch größere Auswahl an Holzschnitzereien, Krippenfiguren und Standuhren angeboten.
Das Bemalen der Holzfiguren übernahm seine Frau Brigitte, während seine Schwester Imelda mit viel Liebe zum Detail arbeitete.
Im Jahr 2000 entschloss sich seine Tochter Melanie Eyring, die Familientradition ebenfalls fortzuführen, und erlernte den Beruf des Holzbildhauers in unserem Betrieb.
2006 wurden die ersten Händlerkontakte nach Australien und Amerika geknüpft.
Seit 2007 kam ein weiterer Produktionszweig hinzu: die Herstellung von Drehorgeln nach historischen Vorbildern, mit Blasebalg, Holzpfeifen und Lochbandsteuerung, die komplett von der Holzschnitzerei Eyring hergestellt werden.
Seit 2008 bereichern wir mit unserem Stand den Weihnachtsmarkt in Würzburg.
Seit 2015 auch den Weihnachtsmarkt in Fulda. Inmitten der festlichen Atmosphäre finden die Besucher bei uns eine beeindruckende Auswahl an Weihnachtskrippen, Holzschnitzereien aller Art und Geschenken aus Holz.
Seit mehreren Jahren haben wir uns auf die Herstellung von Familienwappen konzentriert. Dabei arbeiten wir eng mit Heraldikern zusammen, um individuelle und authentische Wappen zu gestalten. Ebenso spezialisieren wir uns auf die Herstellung von Ornamenten und Verziehrungen für Privatkunden aber auch für Schreinerei, die Möbelstücke oder Türen mit kunstvollen Schnitzarbeiten anbieten.
Gemeinsam mit unserem engagierten Team sind wir bereit, die Herausforderungen der Zukunft anzunehmen und weiterhin mit Leidenschaft und Kreativität zu arbeiten. Wir freuen uns auf viele weitere Jahre voller spannender Projekte, zufriedener Kunden und unvergesslicher Momente
in unserem Handwerksbetrieb!
Holzbildhauer zu sein, heißt Geduld, Gefühl und Leidenschaft zu haben
Wir arbeiten mit dem vielleicht ältesten Werkstoff der Menschheit – und dennoch erfindet sich dieser Beruf jeden Tag neu. Holzbildhauer sind Meister darin, aus rohem Holz beeindruckende Skulpturen, Figuren und dekorative Objekte zu schaffen. Ihre Arbeit erfordert nicht nur technisches Können und handwerkliches Geschick, sondern auch eine große kreative Leidenschaft und ein Gespür für Schönheit.